Dienstplan und Materialbestellung für Arztpraxen
Der Baustein schlägt Dienstpläne für das Praxisteam nach Pensum und Abwesenheiten vor und erstellt Bestelllisten, sobald Verbrauchsmaterial den Mindestbestand erreicht. Patientendaten braucht er keine. Die Praxis entscheidet über Einsätze und Bestellungen.
Beispiel
Dienstplan-Vorschlag · KW 46
- Mo VormittagMPA A · MPA B
- Mi NachmittagMindestbesetzung fehlt
Bestellentwurf · Lieferant Beispiel
Untersuchungshandschuhe M, 10 Packungen · Desinfektionsmittel, 6 Flaschen
Ohne Patientendaten, ohne Abwesenheitsgründe. Erfundene Beispieldaten.
Beispielansicht, wie das Produkt aussehen könnte. Das Produkt ist in Planung.
Wer was übernimmt
Heute von Hand
Neben der Sprechstunde organisiert das Praxisteam Präsenzen, Ferien und Bestellungen. Dienstpläne entstehen oft in Tabellen, Material wird bestellt, wenn jemand bemerkt, dass es fehlt. Das ist eine Einschätzung aus unserer Recherche. Das BAG schreibt, dass es in der Schweiz keine systematischen Datenerhebungen zum Umfang administrativer Tätigkeiten im Gesundheitswesen gibt; eine Erhebung bei Hausärztinnen und Hausärzten ist im Mai 2026 gestartet, der Schlussbericht soll im Januar 2027 vorliegen.
Das übernimmt der Baustein
Für den Dienstplan erfasst die Praxis Pensen, fixe Freitage, Ferien und die Mindestbesetzung pro Halbtag. Der Baustein schlägt einen Plan für die nächsten Wochen vor und markiert Halbtage, an denen die Mindestbesetzung fehlt. Für das Material führt die Praxis eine Liste mit Artikel, Lieferant und Mindestbestand. Wer etwas entnimmt oder den Bestand zählt, trägt es kurz ein; ist der Mindestbestand erreicht, entsteht ein Bestellentwurf pro Lieferant. Beides läuft ohne Anbindung an die Praxissoftware und ohne Patientendaten.
Das entscheiden Sie
Den Dienstplan legt die Praxisleitung fest, der Vorschlag ist nur ein Entwurf. Bestellungen löst die Praxis selbst aus, nach Prüfung von Menge und Lieferant. Arbeitsrechtliche Fragen, etwa zu Ruhezeiten, beurteilt die Praxis; der Baustein ersetzt diese Prüfung nicht.
Entwürfe ja, automatischer Versand nein. Jeder Baustein bereitet vor: Entwürfe, Listen und Hinweise. Was Ihren Betrieb verlässt, gibt ein Mensch frei.
Für wen
Für Arzt- und Gruppenpraxen mit mehreren MPA und Teilzeitpensen. Für Praxen, in denen Material oft kurzfristig nachbestellt wird.
Aufwand: klein (Einschätzung)
Das ist eine Einschätzung aus unserer Recherche, keine gemessene Grösse. Belegte Schweizer Zahlen dazu, wie viel Handarbeit in diesem Ablauf heute anfällt, gibt es nicht. Den tatsächlichen Aufwand bestimmt vor allem, welche Software Sie heute nutzen und welche Exporte sie bietet.
Daten und Schutz
Für den Dienstplan braucht der Baustein Namen, Pensen und Abwesenheiten der Mitarbeitenden, also Personendaten. Gründe für Abwesenheiten, etwa Krankheit, erfasst er nicht. Die Materialliste enthält weder Personendaten noch Patientendaten.
- Vertrag zur Auftragsbearbeitung, bevor echte Daten verarbeitet werden
- Hosting in der Schweiz
- Datenminimierung: nur die Angaben, die der Ablauf wirklich braucht
Weitere Bausteine und passende Seiten
Alle zehn geplanten Bausteine für Arztpraxen und drei Abläufe stehen auf der Branchenseite.
Online-Terminanfrage für Arztpraxen
Patientinnen und Patienten fragen einen Termin über ein kurzes Formular an, ohne Feld für Beschwerden. Die Anfrage landet in einer geordneten Liste mit einem Entwurf für die Antwort. Das Praxisteam wählt den Termin und gibt die Antwort frei.
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WeiterlesenHäufige Fragen
Braucht der Baustein Zugriff auf die Praxissoftware?
Nein. Dienstplan und Materialliste laufen getrennt von der Praxissoftware und ohne Patientendaten.
Bestellt der Baustein selbst?
Nein. Er erstellt einen Bestellentwurf pro Lieferant. Die Praxis prüft Menge und Lieferant und bestellt selbst.
Werden Gründe für Abwesenheiten erfasst?
Nein. Für den Plan genügt, dass jemand abwesend ist. Gründe wie Krankheit gehören nicht in den Dienstplan.
Quellen und Hinweis
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