Digitale Infrastruktur für Bauunternehmen
Im Bauunternehmen entscheidet sich viel auf der Baustelle, die Büroarbeit läuft oft nebenher. Ausschreibungen suchen, Offertanfragen beantworten und Rückfragen von Bauherrschaften klären kostet Zeit, die im Tagesgeschäft fehlt. Digitale Werkzeuge können hier entlasten, wenn sie einfach bleiben und in bestehende Abläufe passen. Entscheidend ist, dass am Ende immer ein Mensch prüft und entscheidet, ob eine Ausschreibung passt oder eine Antwort hinausgeht.
Typische Herausforderungen
Ausschreibungen gehen unter
Öffentliche Aufträge werden auf mehreren Portalen und mit unterschiedlichen Begriffen veröffentlicht. Wer nicht regelmässig sucht, bemerkt passende Ausschreibungen oft erst kurz vor Ablauf der Frist oder gar nicht. Gerade kleinere Betriebe haben niemanden, der diese Suche fest übernimmt.
Volles Postfach nach Feierabend
Offertanfragen, Terminwünsche und Rückfragen zu laufenden Projekten kommen über den Tag verteilt per E-Mail. Beantwortet werden sie häufig erst abends, wenn die Bauleitung zurück im Büro ist. Bauherrschaften warten dann länger auf eine Antwort, als ihnen lieb ist.
Wiederkehrende Fragen von Bauherrschaften
Viele Anfragen drehen sich um ähnliche Themen, etwa den Ablauf einer Offerte, benötigte Unterlagen oder den nächsten Schritt im Projekt. Jede Antwort wird trotzdem neu formuliert. Das kostet Zeit, und die Antworten fallen je nach Person unterschiedlich aus.
So könnte es aussehen
Die folgenden Szenarien sind frei erfundene Beispiele zur Veranschaulichung. Sie beschreiben keine bestehenden Kunden und setzen Produkte voraus, die sich noch in der Pilotphase oder in Planung befinden.
Ausschreibungen zum Wochenbeginn
Die Geschäftsleitung hinterlegt einmal ihre Fachgebiete, etwa Hoch- oder Tiefbau, und die Region, in der das Unternehmen tätig ist. Zu Wochenbeginn liegt eine Liste neuer passender Ausschreibungen mit Frist und Link zur Originalquelle bereit. Im Team wird entschieden, welche davon weiterverfolgt werden.
Antwortentwürfe für Offertanfragen
Eine Bauherrschaft fragt, welche Unterlagen für eine Offerte nötig sind. Der Assistent erkennt die Anfrage und schlägt eine Antwort auf Basis hinterlegter Textbausteine vor. Die zuständige Person prüft den Entwurf, ergänzt projektspezifische Angaben und sendet ihn selbst ab.
Dringendes zuerst
Zwischen Werbung und Lieferantenmails trifft eine Rückfrage zu einem laufenden Projekt ein. Der Assistent markiert sie als dringend, sodass sie am Abend nicht zwischen Routinemails übersehen wird.
Fristen und Formvorschriften bei öffentlichen Aufträgen
Was dazu passt
Ausschreibungs-Radar
Ein Dienst, der öffentliche Ausschreibungen nach Ihren Stichworten und Regionen durchsucht und passende Treffer zusammenstellt. Sie erhalten eine übersichtliche Liste statt vieler einzelner Suchen. So entgehen Ihnen weniger Aufträge, die zu Ihrem Unternehmen passen.
Mehr erfahren In PlanungMail-Assistent
Ein Assistent, der eingehende E-Mails sortiert und Antwortentwürfe vorbereitet. Sie prüfen jeden Entwurf, passen ihn bei Bedarf an und senden ihn selbst ab. So bleibt die Kontrolle bei Ihnen, und wiederkehrende Anfragen sind schneller beantwortet.
Mehr erfahrenFragen und Antworten
Bewirbt sich das Ausschreibungs-Radar selbst auf Aufträge?
Nein. Das Ausschreibungs-Radar soll passende Ausschreibungen finden und zusammenstellen. Ob und wie Sie sich bewerben, entscheiden Sie selbst. Das Produkt ist derzeit in Planung.
Werden E-Mails automatisch an Bauherrschaften verschickt?
Nein. Der Mail-Assistent ist so gedacht, dass er nur Entwürfe vorbereitet. Jede Antwort wird von Ihnen geprüft und selbst versendet.
Müssen wir unsere bestehende Software ersetzen?
Nein. Die Werkzeuge sind als Ergänzung gedacht. Welche Anbindung an bestehende Programme sinnvoll ist, klären wir gern im Gespräch.
Interesse für Ihren Betrieb?
Hinterlassen Sie uns Ihre Angaben. Die Anfrage ist unverbindlich und kostenlos.
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